Magischer Herbst – Das ewige Licht zu Allerheiligen

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Zu Allerheiligen und Allerseelen treffen sich die Verwandten, um gemeinsam der Toten zu gedenken.

Frisch sind sie geputzt, die Friedhöfe, zu Allerheiligen und Allerseelen, die Blaskapellen spielen auf und die Toten, so scheint es, werden an diesen Tagen in das Leben der niederösterreichischen Dörfer miteinbezogen. Allerheiligen und Allerseelen sind aber auch wichtige Tage für Patenkinder. Ein „Fest“, bei dem die Gäste mit Allerheiligenstriezel, Selabrot und einer kräftigen Wein- und Mostjause bewirtet werden.

Für die „armen Seelen“ der Verstorbenen wir am Seelentag, dem 2. November auch gesorgt: In der Bäckerstufe in Böheimkirchen, wo Striezel und Milch bereit stehen oder im Weinberg von Auersthal, wo immer einige Trauben für die „Seelen“ hängengelassen werden.

Die Herbstnebel, die blattleeren Bäume und die Lichter der Friedhöfe in der Abenddämmerung sorgen an diesen Tagen für eine besondere Stimmung, die es nur zu Allerheiligen und Allerseelen gibt.