Salzstraße 1-3

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700 Jahre ununterbrochener Salzbergbau und der Transport des Salzes über den Brenner bis nach Bozen bzw. Meran haben in Tirol vielfältige Spuren hinterlassen. Das Weiße Gold der Alpen war der wesentliche Wirtschaftsfaktor. Noch heute lässt sich der durch das Salz gewonnene Reichtum von Hall, über den Inn, die Dörfer und Gemeinden bis zum Brenner entlang erkennen.

Sagenhafte Figuren wie der Hochgeneiner Riese, die Schwarze Frau von Padaun, Pferdeführer, Salzknappen, Zöllner und das mit dem Transport verbundene Gewerbe lassen sich auf der Salzroute finden und werden so wie die zahlreichen kulturhistorischen Denkmäler in dieser Dokumentation in die Gegenwart geführt. Der erste Teil der Dokumentation führt von Hall durch das Wipptal bis zum Brenner. Hatte das Haller Salz endlich den Brennerpass erreicht, begann die nicht weniger abenteuerliche Fahrt in den Süden. Vorbei an mächtigen Burgen, engen Schluchten oder zu überwindenden Pässen – sowie auch an den durch Handel, Politik oder Bergbau reichen Städten wie Brixen, Sterzing, Klausen und Meran. Eng sind die Geschichten zwischen dem Lebenselexier Salz und der Region verbunden. Nicht nur die Kultur um den Salztransit wird in der Dokumentation mit Säumern und Pferdetransport wieder belebt, sondern auch die historischen Eigenheiten und Sagen der Region erstehen auf.

In Bichlbach besuchen wir die Zunftkirche und das Zunftmuseum. Bei der Ruine Ehrenberg nehmen wir am großen Ritterspektakel Teil und machen uns mit Bluatschink auf die Suche nach Ritter Rüdiger, dem Schlossgeist, hinter dessen Helm sich Frank Zander verbirgt. Reutte wurde durch das Transportwesen eine zentrale Gemeinde, von der aus der Weg weiter nach Vils, und um die dortigen Zölle zu umgehen, ins Tannheimertal fährt. Beim Übergang über den Lech nach Höfen bedienen wir uns einer Furt und finden auch noch Flösser am Lech vor. Der Gaichtpass in Weißenbach führt über eine beschwerliche Steigung ins Tannheimertal. Die Schauspieler von „Weißes Gold“ lassen die alte beschwerliche Zeit wiederaufleben. Im Tannheimertal gibt es dann Käse (ohne Salz kein Käse) und selbstgebrautes Bier zum Verkosten, Das Haus Haller erinnert an den Salzhandel und beim Fischen kann man sich von den Beschwerlichkeiten des Weges auch heute noch bestens erholen.